Ein Damastmesser entsteht. Teil 2

Im ersten Teil zeigte ich ihnen, wie aus einzelnen Lagen Stahl ein einziges Stück wurde. Diese sogenannte Schiene wurde in einem speziellen Ofen (Härteofen) “geglüht” damit diese weich wird. Ist das Material weich, lässt es sich einfacher weiter bearbeiten. Die Schiene wurde nach dem Weichglühen flach geschliffen, um sie so schön parallel auf eine Dicke von ca. 4mm zu bekommen.

damast_schiene_blank

Aus dieser Schiene mache ich nun ein Messer mit einem sogenannten FlachErl. Es gibt da zwei Arten. Der eben genannte FlachErl, sowie der SteckErl. Bei dem Flacherl werden die Griffschalen rechts und links auf die flache Schiene angebracht. Bei dem SteckErl umschließt die Griffschale den Griff komplett. Man kann den SteckErl wie den Griff einer Feile oder den eines Stecheisens sehen.

Die blanke Schiene wird nun mit einen Lack versehen, damit man den Anriss besser erkennen kann. Mit einer Schablone wird die Kontur auf den Rohling aufgebracht. Hier muss ich leider ein wenig von der geplanten Kontur abweichen, da ich die Schiene nicht breit genug gefertigt habe.

damast-anriss

Und hier mal kurz probegeätzt.

damast_schiene_geaetzt

Weiter geht es im dritten Teil. Dort sehen sie dann, wie das Messer fertig aus sieht.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Autors da und werden von ihm verantwortet. Die Meinung von Frankonia wird dadurch nicht wiedergegeben.

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Frankonias Jungjägertagebuch (15) – die Motivation geht flöten

Es geht dem Endspurt zu. Noch rund 3 Monate und dann sind die Prüfungen vor der Tür. Eigentlich müsste ich mich freuen und viel lernen. Doch im Moment fällt es mir richtig schwer, mich zwei mal die Woche in den Unterricht zu begeben. Nicht das dieser langweilig wäre, denn es macht ja Spaß wenn man erst einmal drin sitzt, doch das Aufrappeln aus der warmen Stube…

Da frage ich mich manchmal ob es nicht einfacher gewesen wären eine Jagdschule zu besuchen? Drei Wochen Urlaub, sich total abgeseilt und es am Stück durchgezogen.  Gut ein Jahr ist doch ganz schön lang. Dafür hat man aber Zeit noch viel in der Praxis zu lernen, bzw. mit zu bekommen. Denn das ist der Riesen Vorteil eines Vereins. Man bekommt Anschluss, einen Jagdprinz und viel nebenbei gezeigt. Doch alle Systeme sind gleich. Man hat nach bestandener Prüfung zwar seinen Schein, doch ein Jäger ist man noch lange nicht.

Also fange ich mal mit lernen, lernen und lernen an.

 

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Ausgepackt – Steiner Nighthunter Xtreme 8×56

Heute starten wir einen kleinen Versuch. Wir zeigen in einem Video das Steiner Nighthunter Xtreme 8×56, es wird ausgepackt und erklärt.

Uns würde interessieren

  • Gefallen Ihnen diese Art der Videos?
  • Haben Sie Verbesserungsvorschläge?
  • Was wären weitere “Wunschkandidaten” für zukünftige Videos?

 

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Frankonias Jungjägertagebuch (14) – Wieder einer Opfer der Straße

Und wieder klingelt das Telefon. Tier angefahren. Fahrer weiß ca. wo es passiert ist, doch was es war?

Das heißt Nachsuche. Mein Lehrprinz packt Hund, Handschuhe, den Drilling und mich in sein Auto und raus geht es in das Revier. Am Rande unseres Reviers ist eine stark befahrene Bundesstraße mit Tempolimit. Doch leider hält sich keine daran. Selbst bei einer ausgeschilderten Drückjagd wird gerast. ‘Frankonias Jungjägertagebuch (14) – Wieder einer Opfer der Straße’ weiterlesen …

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Frankonias Jungjägertagebuch (13) – Brauchbarkeitsprüfung

Als  angehender Jungjäger muss man auch nachweisen, dass man bei einer Hundeprüfung anwesend war. Da der Hanauer Jagdklub e.V. und der Kreisjagdverein Gelhausen e.V. eine Brauchbarkeitsprüfung veranstalten, habe wir uns ran gehängt. Früh ging es im Suchenlokal los. Nach einem Kaffee und einem belegten Brötchen wurde eine kurze Ansprache gehalten, der Ablauf und der Rahmen festgelegt und die Hunde eingeteilt. Mit drei Gruppen und je fünf Hunden ging es dann los.

Geprüft wurde alles.  Angefangen wurde mit dem allgemeinem Gehorsam im Feld. Dann ging es in ein kleines Waldstück, in dem das “bei Fuß” um Bäumen herum abgenommen wurde. Danach mussten die fünf Prüflinge im Sitz oder Platz verharren, während wir Zuschauer als Treiber fungierten und ordentlich Krach machten. Gewürzt durch ein paar Schüsse in die Luft, wurde geschaut wie sich der Hund in dieser Situation verhält.

Weiter ging es zum Schweiß. Suche auf Schalenwild. Die Fährte war schon am Vortag gelegt worden. Man konnte richtig sehen, das die Vierbeiner teilweise nervös waren. Doch nervöser waren teilweise die Führer. Und das war sehr interessant zu beobachten. Ein KIM war sichtlich nervös. Hechelte wie verrückt. Der dazu gehörige Führer fast noch stärker. Leider musste dieser Hund drei mal vom Prüfer korrigiert werden. Somit war der KIM durchgefallen. Und damit fiel die Anspannung beim Führer ab. Und auch der Hund wurde auf einmal total ruhig.  Richtig entspannt! Da sieht man wie fein die Sinne dieser Tiere sind.

Alle weiter zum Teich. Ente ins Wasser, Hund hinterher geschickt. Der Hund musste innerhalb eine kurzen Zeit das Wasser annehmen. Hier wurde dann auf Kommando vom Prüfer schräg über den Hund geschossen.  Von den drei Hunden die angetreten waren, fiel nur einer durch, da er an der Ente vorbei schwamm um erst zu sehen, wo der Schuss hin ging. Auf dem Rückweg nahm er die Ente auf. Doch das war laut der Prüfer so nicht richtig.

Dann noch ein mitgebrachtes Kaninchen mit zwei 90° Hacken über gut 900m gezogen. Dabei soll ja nicht das ganze Tier, sondern nur die Hinterläufe den Boden berühren. Durch den starken Seitenwind war schön zu erkennen, wie die Hunde parallel zur eigentlichen Spur versetzt arbeiteten. Doch das war für alle angetretenen Hunde, bei Kannin  und Federwild, gar kein Problem, diese aufzunehmen und zum Führer zurück zu bringen. Dabei konnte der Hund ja wählen, ober er das Stück aufnimmt von dem, der die Schleppe gelegt hat oder welches abgelegt wurde. Ich stellte mir nur vor, wie meine Beaglehündin das machen würde. Die würde vor dem Schleppenleger stehen und diesen verbellen :-) . Doch werde ich mir jetzt mal TK-Schleppwild bestellen.

Zur Stöberarbeit sind mir nicht mehr mitgefahren. Das Zuschauen war über diesen langen Zeitraum doch sehr anstrengend.  Zum Glück ist man kein Hund. Die waren Abends bestimmt total fertig. Denke aber, mit einem dicken Grinsen.

Dank hier an die beiden Vereine für die Ausrichtung und die logistische Leistung so viele Prüfer bereit zu stellen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Autors da und werden von ihm verantwortet. Die Meinung von Frankonia wird dadurch nicht wiedergegeben.

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Ein Damastmesser entsteht. Teil 1

Im Laufe der nächsten Zeit werde ich Ihnen, werte Leser(innen), die Entstehung eines Damastmesseres zeigen. Verfolgen Sie den spannden Prozess hier im Blog – es lohnt sich, auch zukünftige Artikel zu lesen (beachten Sie den Hinweis am Ende des Artikels)!

AusgangspaketAls Ausgangsmaterial wird ein Manganstahl und ein Nickelstahl verwendet. Dieser wird als ein Paket von einzelnen Lagen, mit einem Elektroschweißgerät, zusammen geschweißt. Diese Schweißungen dienen nur dazu, das die Lagen bei der Bearbeitung, zusammen zu halten. Die einzelnen Stücke müssen frei von Zunder und Fett sein. Es fehlt dann noch die Handhabe. Dazu wird ein Stück längeres Rundmaterial angeschweißt, damit man das Paket sicher handhaben kann, wenn man es in der Esse erhitzt.
‘Ein Damastmesser entsteht. Teil 1′ weiterlesen …

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Herbst Zeit, Schlehen Zeit

Der Herbst ist da, die ersten Nachtfröste lassen den Reif gefrieren und uns wieder die Autoscheiben frei kratzen. Doch auch die Früchte des Schwarzdorns werden süßer.  Und da man sein Revier kennt, weiß man wo man diese Früchte finden kann.  Also Kind und Kegel eingeladen und mit alter Kleidung sich in die “Dornen” geworfen. Die Büsche tragen dieses Jahr so viele Früchte, so das wir in einer guten halben Stunde, 4kg Früchte gesammelt hatten.  Was nun damit machen?

Schlehenlikör!

Man(n) nehme 2kg Früchte und wasche diese. Dann wird jede Beere ein paar mal, stilecht mit dem Dorn der Schlehe, eingestochen. Das ist eine Arbeit, die man seinem schlimmsten Feind nicht wünscht. Die eingestochen Schlehen werden nun in ein Gefäß gefüllt, das man verschließen kann. Ich verwende z.B. 5l Kunststoffkanister. Besser, aber teurer, ist eine bauchige Glasflasche. Eine sogenannte Korbflasche. Hier ist auf einen guten Flaschenverschluss zu achten.

Nachdem man die 2kg Früchte eingefüllt hat,werden diese mit 1kg Zucker versehen und mit 3 Flaschen Wodka(á 75cl) begossen. Je höher die Vol% desto besser, da der Alkohol die Geschmacks- und Farbstoffe löst.

Jetzt wird das Gebinde kühl und dunkel 6 Monate eingelagert. Am Anfang wird das Gebinde ab und zu bewegt, damit sich der Zucker vollständig auflöst. Nach dieser Zeit seiht man alles durch ein doppelt gelegtes Mulltuch und füllt den Likör in sterilisierte Flaschen. Dazu nehme ich Alkohol aus der Apotheke und schwenke die Flaschen ein paar Minuten damit aus. Den Alkohol lasse ich aber dann in der Flasche :-) .  Die Flaschen werden nun noch für mindestens 6 Monaten dunkel gelagert, bevor man diese öffnet.

Durch mehrere Berichte über Englische Jäger habe ich gesehen, das diese Gin nehmen. Gin hat aber einen Eigengeschmack. Doch wegen der reichen Ernte habe ich auch mal zwei Liter mit Gin angesetzt.

Auch habe ich zwei Liter mit Schlehen angesetzt, die nicht eingestochen, sondern per Hand angedrückt worden sind. Das geht viel schneller als mit dem Einstechen. Ob es sich am Geschmack auswirkt? Das werden wir in einem Jahr dann sehen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Autors da und werden von ihm verantwortet. Die Meinung von Frankonia wird dadurch nicht wiedergegeben.

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