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'Sonstiges'

Ein Damastmesser entsteht. Teil 2

Im ersten Teil zeigte ich ihnen, wie aus einzelnen Lagen Stahl ein einziges Stück wurde. Diese sogenannte Schiene wurde in einem speziellen Ofen (Härteofen) “geglüht” damit diese weich wird. Ist das Material weich, lässt es sich einfacher weiter bearbeiten. Die Schiene wurde nach dem Weichglühen flach geschliffen, um sie so schön parallel auf eine Dicke von ca. 4mm zu bekommen.

damast_schiene_blank

Aus dieser Schiene mache ich nun ein Messer mit einem sogenannten FlachErl. Es gibt da zwei Arten. Der eben genannte FlachErl, sowie der SteckErl. Bei dem Flacherl werden die Griffschalen rechts und links auf die flache Schiene angebracht. Bei dem SteckErl umschließt die Griffschale den Griff komplett. Man kann den SteckErl wie den Griff einer Feile oder den eines Stecheisens sehen.

Die blanke Schiene wird nun mit einen Lack versehen, damit man den Anriss besser erkennen kann. Mit einer Schablone wird die Kontur auf den Rohling aufgebracht. Hier muss ich leider ein wenig von der geplanten Kontur abweichen, da ich die Schiene nicht breit genug gefertigt habe.

damast-anriss

Und hier mal kurz probegeätzt.

damast_schiene_geaetzt

Weiter geht es im dritten Teil. Dort sehen sie dann, wie das Messer fertig aus sieht.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Autors da und werden von ihm verantwortet. Die Meinung von Frankonia wird dadurch nicht wiedergegeben.

Ausgepackt – Steiner Nighthunter Xtreme 8×56

Heute starten wir einen kleinen Versuch. Wir zeigen in einem Video das Steiner Nighthunter Xtreme 8×56, es wird ausgepackt und erklärt.

Uns würde interessieren

  • Gefallen Ihnen diese Art der Videos?
  • Haben Sie Verbesserungsvorschläge?
  • Was wären weitere “Wunschkandidaten” für zukünftige Videos?

 

Ein Damastmesser entsteht. Teil 1

Im Laufe der nächsten Zeit werde ich Ihnen, werte Leser(innen), die Entstehung eines Damastmesseres zeigen. Verfolgen Sie den spannden Prozess hier im Blog – es lohnt sich, auch zukünftige Artikel zu lesen (beachten Sie den Hinweis am Ende des Artikels)!

AusgangspaketAls Ausgangsmaterial wird ein Manganstahl und ein Nickelstahl verwendet. Dieser wird als ein Paket von einzelnen Lagen, mit einem Elektroschweißgerät, zusammen geschweißt. Diese Schweißungen dienen nur dazu, das die Lagen bei der Bearbeitung, zusammen zu halten. Die einzelnen Stücke müssen frei von Zunder und Fett sein. Es fehlt dann noch die Handhabe. Dazu wird ein Stück längeres Rundmaterial angeschweißt, damit man das Paket sicher handhaben kann, wenn man es in der Esse erhitzt.
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Herbst Zeit, Schlehen Zeit

Der Herbst ist da, die ersten Nachtfröste lassen den Reif gefrieren und uns wieder die Autoscheiben frei kratzen. Doch auch die Früchte des Schwarzdorns werden süßer.  Und da man sein Revier kennt, weiß man wo man diese Früchte finden kann.  Also Kind und Kegel eingeladen und mit alter Kleidung sich in die “Dornen” geworfen. Die Büsche tragen dieses Jahr so viele Früchte, so das wir in einer guten halben Stunde, 4kg Früchte gesammelt hatten.  Was nun damit machen?

Schlehenlikör!

Man(n) nehme 2kg Früchte und wasche diese. Dann wird jede Beere ein paar mal, stilecht mit dem Dorn der Schlehe, eingestochen. Das ist eine Arbeit, die man seinem schlimmsten Feind nicht wünscht. Die eingestochen Schlehen werden nun in ein Gefäß gefüllt, das man verschließen kann. Ich verwende z.B. 5l Kunststoffkanister. Besser, aber teurer, ist eine bauchige Glasflasche. Eine sogenannte Korbflasche. Hier ist auf einen guten Flaschenverschluss zu achten.

Nachdem man die 2kg Früchte eingefüllt hat,werden diese mit 1kg Zucker versehen und mit 3 Flaschen Wodka(á 75cl) begossen. Je höher die Vol% desto besser, da der Alkohol die Geschmacks- und Farbstoffe löst.

Jetzt wird das Gebinde kühl und dunkel 6 Monate eingelagert. Am Anfang wird das Gebinde ab und zu bewegt, damit sich der Zucker vollständig auflöst. Nach dieser Zeit seiht man alles durch ein doppelt gelegtes Mulltuch und füllt den Likör in sterilisierte Flaschen. Dazu nehme ich Alkohol aus der Apotheke und schwenke die Flaschen ein paar Minuten damit aus. Den Alkohol lasse ich aber dann in der Flasche :-) .  Die Flaschen werden nun noch für mindestens 6 Monaten dunkel gelagert, bevor man diese öffnet.

Durch mehrere Berichte über Englische Jäger habe ich gesehen, das diese Gin nehmen. Gin hat aber einen Eigengeschmack. Doch wegen der reichen Ernte habe ich auch mal zwei Liter mit Gin angesetzt.

Auch habe ich zwei Liter mit Schlehen angesetzt, die nicht eingestochen, sondern per Hand angedrückt worden sind. Das geht viel schneller als mit dem Einstechen. Ob es sich am Geschmack auswirkt? Das werden wir in einem Jahr dann sehen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Autors da und werden von ihm verantwortet. Die Meinung von Frankonia wird dadurch nicht wiedergegeben.

Flammkuchen “Lava”

Durch das Wurstmachen angeregt, hatte ich bei einem meiner Lieblingsgerichte eine Eingebung. Aus diesem Grund möchte ich das Gericht der Firma Lava und Seinen Vakuumiergeräten widmen.

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Jetzt geht es um die Wurst

Was macht man mit diversen Stücken vom Wild, das nicht einen Braten abgibt? Gulasch zum Beispiel. Aber man könnte auch mal Wurst machen. Also habe  ich im Internet ein wenig gesucht und meinen Metzger genervt. Somit wusste ich nun was ich mit meinem Reh- und Wildschweinfleich mach würde. ‘Jetzt geht es um die Wurst’ weiterlesen …

Messerschleifseminar in der Filiale Darmstadt

Im Mai diesen Jahres fand das erste Messerschleifseminar in der Filiale in Darmstadt statt. Nach Ladenschluss ging es los und 15 Augenpaare richteten sich gespannt auf die Leinwand des Beamers.

Wir starteten mit einer Einführung in den Aufbau von Stahl mit dem Stahlgefüge und die daraus resultierenden Schneidwinkel. Dann ging es kurz in die Charakteristik üblicher Messerstähle über das “flasche” Schleifen und wie man es “richtig” macht.

Im Anschluss wurde mit dem Lansky Set* die mitgebrachten Messer geschärft. Hier fielen Dank an die Firma Lansky für die Bereitstellung der 15 Sets. Hierbei lernte ich auch, dass man die Sets erst nach der Erklärung austeilt, da der Spieltrieb sonst die Aufmerksamkeit der Anwendung des Sets stört. Beim nächsten Seminar wird das Set erst nach der Erklärung ausgeteilt ;-) .

Nach dem Schärfen gab es noch ein paar Tipps zum Abziehen der Klinge. Gegen 22:00 Uhr endete die Veranstaltung und einige Teilnehmer waren sehr erfolgreich. Und wieso das? Da ich an den Unterarmen keine Haare mehr hatte. Und wieso das? Um dies zu erfahren, kommen Sie einfach zu den nächsten Seminaren. Diese finden in der Filiale in Reiskirchen, am Oktoberfest der Filiale in Würzburg, sowie kurz vor der Drückjagdsaison wieder in Darmstadt statt. Die genauen Termin erfahren Sie in ihrer jeweiligen Filiale.

*Wir hatten uns für das Lansky Set entschieden, da es einfach zu lernen ist und man schnell gute Ergebnisse erzielt. Aber auch hier macht die Übung den Meister.

 

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