Alle Beiträge der Kategorie:
'Jungjäger'

Frankonias Jungjägertagebuch (17) – Kurzwaffe

Am Samstag war Kurzwaffe angesagt.  Geschossen hatte ich schon mal mit einer Kurwaffe. Bei meinem USA Aufenthalt in der Mittagspause :-) . Auch mit der Luftpistole früher. Doch jetzt auf 25 Meter kam mir es vor dem ersten Schuss eigentlich gar nicht so schwer vor. Na ja, wenn man sich danach die Scheibe angeschaut hat, ist es doch anspruchsvoller als gedacht.

Wir haben insgesamt 50 Schuss abgegeben. Doch so richtig  kam das “blöde” Grinsen  erst ins Gesicht, als die .357 dran kam. Das wummert! So sehr, das der Schnee vom Vordach gefallen kam. Doch benötigt man unbedingt eine Kurzwaffe? Habe jetzt schon einige Jäger befragt. Viele die eine Kurzwaffe haben, haben dies kaum abgefeuert. Und wenn, dann höchstens zur Fangjagd. Für das Durchgehen scheint der Saufänger besser geeignet zu sein. Oder kommt mir das nur so vor?

Wie sehen Sie das?

pistolenscheibe1

Frankonias Jungjägertagebuch (16) – laufender Keiler

Am Samstag stand wieder Schießen auf dem Programm. Neben der üblichen Flinten-Hasen Kombi, ging es diesmal an den laufenden Keiler. Bin ich froh das wir diesen nicht in der Prüfung schießen müssen. Während die Flinte mir gar keine Probleme bereitet und die Büchse auf 100m zwar immer passt, aber verbesserungswürdig ist, stellt der laufende Keiler eine größere Hürde dar.

Da kommt die Scheibe von links aus dem Bunker,  ca. auf die Höhe des Tellers anhalten,  mitschwingen und der Schuss bricht. Nach drei Schuss geht man die 65m nach vorne zur Wutz, um zu sehen wo die Treffer liegen. Was soll ich sagen? Wenn einer von den drei Schuss überhaupt auf der Scheibe zu finden war. Kommende Woche gibt es wieder den Keiler. Mal schauen wie lange es dauert bis ich meine fünf Treffer geschafft habe.

Hier kommt es mir wieder vor, das bei dieser Art von Schießen, der Schaft, wie beim Flintenschießen, passen muss. Für mich heißt das aber auch, das ich später so auf keine Drückjagd gehen werde.

 

Frankonias Jungjägertagebuch (15) – die Motivation geht flöten

Es geht dem Endspurt zu. Noch rund 3 Monate und dann sind die Prüfungen vor der Tür. Eigentlich müsste ich mich freuen und viel lernen. Doch im Moment fällt es mir richtig schwer, mich zwei mal die Woche in den Unterricht zu begeben. Nicht das dieser langweilig wäre, denn es macht ja Spaß wenn man erst einmal drin sitzt, doch das Aufrappeln aus der warmen Stube…

Da frage ich mich manchmal ob es nicht einfacher gewesen wären eine Jagdschule zu besuchen? Drei Wochen Urlaub, sich total abgeseilt und es am Stück durchgezogen.  Gut ein Jahr ist doch ganz schön lang. Dafür hat man aber Zeit noch viel in der Praxis zu lernen, bzw. mit zu bekommen. Denn das ist der Riesen Vorteil eines Vereins. Man bekommt Anschluss, einen Jagdprinz und viel nebenbei gezeigt. Doch alle Systeme sind gleich. Man hat nach bestandener Prüfung zwar seinen Schein, doch ein Jäger ist man noch lange nicht.

Also fange ich mal mit lernen, lernen und lernen an.

 

Frankonias Jungjägertagebuch (14) – Wieder einer Opfer der Straße

Und wieder klingelt das Telefon. Tier angefahren. Fahrer weiß ca. wo es passiert ist, doch was es war?

Das heißt Nachsuche. Mein Lehrprinz packt Hund, Handschuhe, den Drilling und mich in sein Auto und raus geht es in das Revier. Am Rande unseres Reviers ist eine stark befahrene Bundesstraße mit Tempolimit. Doch leider hält sich keine daran. Selbst bei einer ausgeschilderten Drückjagd wird gerast. ‘Frankonias Jungjägertagebuch (14) – Wieder einer Opfer der Straße’ weiterlesen …

Frankonias Jungjägertagebuch (13) – Brauchbarkeitsprüfung

Als  angehender Jungjäger muss man auch nachweisen, dass man bei einer Hundeprüfung anwesend war. Da der Hanauer Jagdklub e.V. und der Kreisjagdverein Gelhausen e.V. eine Brauchbarkeitsprüfung veranstalten, habe wir uns ran gehängt. Früh ging es im Suchenlokal los. Nach einem Kaffee und einem belegten Brötchen wurde eine kurze Ansprache gehalten, der Ablauf und der Rahmen festgelegt und die Hunde eingeteilt. Mit drei Gruppen und je fünf Hunden ging es dann los.

Geprüft wurde alles.  Angefangen wurde mit dem allgemeinem Gehorsam im Feld. Dann ging es in ein kleines Waldstück, in dem das “bei Fuß” um Bäumen herum abgenommen wurde. Danach mussten die fünf Prüflinge im Sitz oder Platz verharren, während wir Zuschauer als Treiber fungierten und ordentlich Krach machten. Gewürzt durch ein paar Schüsse in die Luft, wurde geschaut wie sich der Hund in dieser Situation verhält.

Weiter ging es zum Schweiß. Suche auf Schalenwild. Die Fährte war schon am Vortag gelegt worden. Man konnte richtig sehen, das die Vierbeiner teilweise nervös waren. Doch nervöser waren teilweise die Führer. Und das war sehr interessant zu beobachten. Ein KIM war sichtlich nervös. Hechelte wie verrückt. Der dazu gehörige Führer fast noch stärker. Leider musste dieser Hund drei mal vom Prüfer korrigiert werden. Somit war der KIM durchgefallen. Und damit fiel die Anspannung beim Führer ab. Und auch der Hund wurde auf einmal total ruhig.  Richtig entspannt! Da sieht man wie fein die Sinne dieser Tiere sind.

Alle weiter zum Teich. Ente ins Wasser, Hund hinterher geschickt. Der Hund musste innerhalb eine kurzen Zeit das Wasser annehmen. Hier wurde dann auf Kommando vom Prüfer schräg über den Hund geschossen.  Von den drei Hunden die angetreten waren, fiel nur einer durch, da er an der Ente vorbei schwamm um erst zu sehen, wo der Schuss hin ging. Auf dem Rückweg nahm er die Ente auf. Doch das war laut der Prüfer so nicht richtig.

Dann noch ein mitgebrachtes Kaninchen mit zwei 90° Hacken über gut 900m gezogen. Dabei soll ja nicht das ganze Tier, sondern nur die Hinterläufe den Boden berühren. Durch den starken Seitenwind war schön zu erkennen, wie die Hunde parallel zur eigentlichen Spur versetzt arbeiteten. Doch das war für alle angetretenen Hunde, bei Kannin  und Federwild, gar kein Problem, diese aufzunehmen und zum Führer zurück zu bringen. Dabei konnte der Hund ja wählen, ober er das Stück aufnimmt von dem, der die Schleppe gelegt hat oder welches abgelegt wurde. Ich stellte mir nur vor, wie meine Beaglehündin das machen würde. Die würde vor dem Schleppenleger stehen und diesen verbellen :-) . Doch werde ich mir jetzt mal TK-Schleppwild bestellen.

Zur Stöberarbeit sind mir nicht mehr mitgefahren. Das Zuschauen war über diesen langen Zeitraum doch sehr anstrengend.  Zum Glück ist man kein Hund. Die waren Abends bestimmt total fertig. Denke aber, mit einem dicken Grinsen.

Dank hier an die beiden Vereine für die Ausrichtung und die logistische Leistung so viele Prüfer bereit zu stellen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Autors da und werden von ihm verantwortet. Die Meinung von Frankonia wird dadurch nicht wiedergegeben.

Frankonias Jungjägertagebuch (12) – Waffensachkundeprüfung

Bestanden…

Die erste, kleine Hürde ist genommen. Wir haben alle die Waffensachkundeprüfung bestanden. Danke an unseren Ausbilder. 80 Fragen, ein Teil schriftlich, der andere zum Ankreuzen. Hier stellte ich mir noch die Frage was einfacher ist. Eindeutig kreuzen! Man hat da doch noch mal einen geistigen Anstoß und dies lässt einen erinnern. Aber was soll es. Kommendes Jahr, am 21.04.2012 wird es sich dann zeigen. Also lernen, lernen, lernen.

Frankonias Jungjägertagebuch (11) – Auch das gehört dazu

Heute Morgen klingelt das Telefon und mein Lehrprinz ist dran. Die Polizei hat angerufen, ein Fuchs wurde gesichtet und dieser würde sich nicht normal benehmen. Also sind wir hin gefahren und fanden den Fuchs vor. Taumelnd, hinfallend und wieder aufstehen. Dann lag er wieder eine kurze Zeit da und es fing wieder von vorne an.

Also wurde der Drilling mit Schrot geladen und mein Lehrprinz trug den Fangschuß an. Danach schauten wir uns den Fuchs an. Ein Jungfuchs von diesem Jahr. Er war aber nicht abgekommen sondern sah gesund aus. Am Kopf war was zu erkennen. Wir nehmen an, das er von einem Auto erwischt wurde.

Zum Glück konnten wir so seinem Leiden ein Ende machen.

 « Neuere Beiträge 1 2 3 Ältere Beiträge »