Heute war ich im Drückjagdsemiar mit Erich Kaiser. Erich Kaiser ist Revierjagdmeister, Leiter und Redakteur des Testreviers der DEUTSCHEN JAGD-ZEITUNG.
‘Frankonias Jungjägertagebuch (6) – Drückjagdseminar mit Erich Kaiser’ weiterlesen …
Heute war ich im Drückjagdsemiar mit Erich Kaiser. Erich Kaiser ist Revierjagdmeister, Leiter und Redakteur des Testreviers der DEUTSCHEN JAGD-ZEITUNG.
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In der DJZ Ausgabe Juni 11 ist eine Bauanleitung für eine Scherenleiter mit Aufstieg von hinten.
Da wir für eine Wiese sowie so eine neue Leiter benötigen, wollten wir diese einmal ausprobieren.
Zuerst mussten ein paar Stangen geschlagen werden. Diese haben wir nicht geschält, sondern nur auf der gesamten Länge gestreift. So kann das Wasser auch ablaufen und die Borke fällt in der nächsten Zeit ab.
Die Stangen mussten wir neu machen, da beim letzten Sturm eine Fichte genau auf unseren Stangenvorrat gefallen ist. Dann wurden die Sprossen als Halblinge gesägt und auf die Holme genagelt.
Nachdem wir die Leiter aufgestellt hatten und voller Schwung diese dann fertig gestellt wurde, mussten wir feststellen, das der Winkel zu steil gewählt wurde.
Somit ist der Aufstieg und das Hinsetzen nicht so toll. Mal sehen ob wir die noch ändern.
Nachtrag:
Fehler ist gefunden! In der Zeichnung der Leiter gehen die Ständerholme über die 8te Sprosse. Wenn man sich das letzte Bild mit einer original DJZ-Leiter anschaut, da laufen die Ständer über die 6te Sprosse. Dadurch wird auch der Winkel flacher und man kann besser aufsteigen. Doch kein Fehler gemacht. Wir haben dann die Leiter noch mal auseinander gerissen und neu zusammen genagelt.
Jetzt schaut es besser aus.
Ich habe mal die DJZ angeschrieben, ob man hier die Skizze abbilden darf. Leider habe ich hier noch keine Rückmeldung erhalten. Sollte die Genehmigung eintreffen, dann werde ich das noch nachholen.
Im Mai diesen Jahres fand das erste Messerschleifseminar in der Filiale in Darmstadt statt. Nach Ladenschluss ging es los und 15 Augenpaare richteten sich gespannt auf die Leinwand des Beamers.
Wir starteten mit einer Einführung in den Aufbau von Stahl mit dem Stahlgefüge und die daraus resultierenden Schneidwinkel. Dann ging es kurz in die Charakteristik üblicher Messerstähle über das “flasche” Schleifen und wie man es “richtig” macht.
Im Anschluss wurde mit dem Lansky Set* die mitgebrachten Messer geschärft. Hier fielen Dank an die Firma Lansky für die Bereitstellung der 15 Sets. Hierbei lernte ich auch, dass man die Sets erst nach der Erklärung austeilt, da der Spieltrieb sonst die Aufmerksamkeit der Anwendung des Sets stört. Beim nächsten Seminar wird das Set erst nach der Erklärung ausgeteilt
.
Nach dem Schärfen gab es noch ein paar Tipps zum Abziehen der Klinge. Gegen 22:00 Uhr endete die Veranstaltung und einige Teilnehmer waren sehr erfolgreich. Und wieso das? Da ich an den Unterarmen keine Haare mehr hatte. Und wieso das? Um dies zu erfahren, kommen Sie einfach zu den nächsten Seminaren. Diese finden in der Filiale in Reiskirchen, am Oktoberfest der Filiale in Würzburg, sowie kurz vor der Drückjagdsaison wieder in Darmstadt statt. Die genauen Termin erfahren Sie in ihrer jeweiligen Filiale.
*Wir hatten uns für das Lansky Set entschieden, da es einfach zu lernen ist und man schnell gute Ergebnisse erzielt. Aber auch hier macht die Übung den Meister.
Was tut man, wenn man sonst nichts zu tun hat? Man geht in den Wald. Und das noch am Sonntag früh.
So geschehen am letzten Sonntag. Auf zum Jagdschloss Kranichstein. Dort gibt es einen Lehrpfad für Wildgehölze.
Auch sind dort alle Jahrgänge “Baum des Jahres” angepflanzt. Da konnten wir unser gelerntes vertiefen. Mit der Kenntnis, das noch einiges fehlt
Eigentlich finde ich es schön in Hessen zu leben. Das waldreichste Bundesland, leider als Transitland doch stark befahren.
Was bisher immer komisch war, dass man nie alte Prüfungsfragen im Internet gefunden hat. Andere Bundesländer bieten diese zum herunterladen an. Hessen nicht.
Und warum? Wir in Hessen, müssen die Antworten schriftlich geben. Wir dürfen nicht ankreuzen. Mist: Kreuze machen ist doch leichter. Oder? Sollte man das nicht mal vereinheitlichten?
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