Alle Beiträge im Dezember, 2010

Erfahrungsbericht Aigle Jagdjacke “Langford”

Als passionierter Jäger ist wetterfeste Kleidung für mich sehr wichtig, um dieses Hobby bestmöglich genießen zu können. Ich habe mich vor einiger Zeit für die Aigle Jagdjacke “Langford” entschieden und möchte von meinen Erfahrungen berichten.

Zunächst muss ich vorausschicken, dass ich meine Jagdkleidung auch danach aussuche, ob ich sie ebenfalls in der Freizeit tragen kann. Das ist bei dieser Jacke gegeben. Im Übrigen sieht man heutzutage in der City viele Leute in Outdoorkleidung, allerdings eher von Billig-Herstellern. Dabei ist das Wort billig im doppelten Sinn gemeint.

Was mir sofort stark ins Auge fiel, war das edel fabrizierte Markenlogo „Aigle“ welches innen auf einer Art kleinen Fahne eingenäht ist. Bei dieser Hochwertigkeit braucht man im fernen Osten über eine Fälschung gar nicht erst nachzudenken. Das war auch sicherlich intendiert. Ich empfinde es als sehr angenehm, mich mit solch einer edelen Jacke zu zeigen. Die Oberfläche (Haptik) ist sehr angenehm weich und für die Jagd geräuscharm. Die versiegelten Nähte geben einem sofort ein Gefühl der Sicherheit bei einem Regenguß.

Unter diese Funktionsjacke mit Membrantechnologie ziehe ich nach dem kanadischen Zwiebelprinzip eine Fleece-Jacke. Wer eine Wetterjacke haben will, die er zum Shoppen bei Schmuddelwetter aber auch im Wald nutzen möchte, ist hier gut bedient. Ich bin über meine Kauf sehr glücklich und die Jacke hat in meinem Jagdschrank ihren ganz speziellen Platz gefunden.

Fährten und mehr: Schwarzwildjagd im Winter

Die derzeitige Schneeverhältnisse bieten vielerorts Gelegenheit, diverse Wildfährten zu lesen. Für den Jäger eine sehr interessante Zeit, insbesondere was das Schwarzwild betrifft. So eröffnen sich zum Beispiel Möglichkeiten zum Kreisen: Der Jäger läuft seine Dickung ab und schaut, ob Schwarzwild rein oder raus gewechselt ist. Im Schnee sind diese Fährten sehr gut zu erkennen. Deuten die Fährten daraufhin, dass sich Schwarzwild in der Dickung befindet, wird die diese mit einigen Jägern abgestellt.

Eine weitere Art der Bejagung von Schwarzwild ist die klassische Drückjagd. Hierbei wird ein großes Waldgebiet mit vielen Jägern und Treibern bejagt. Wichtig ist, dass die verwendete Hundemeute gut ausgebildet ist. Nur mit professionellen Hunden ist eine waidgerechte Jagd sichergestellt.

Ist man allein unterwegs, eignet sich die Pirsch oder Ansitzjagd (Tipps zur Ansitz im Winter im Beitrag “Der Kälte trotzen: Was den Jäger im Winter wirklich warmhält” ). Aufgrund dessen, dass das Schwarzwild meist in der Dämmerung aktiv wird, können auch Nachtsichtgeräte angebracht sein.

Auf dem Markt gibt es auch verschiedene Lockmittel, z. B. Rotwürmer, oder auch Instrumente, wie die Abbildung eines zeigt. Vielleicht haben Sie selbst schon Erfahrungen mit Lockern gemacht und können uns davon berichten.

Mit welcher Jagdart haben Sie die besten Erfolge erzielt?
Wie groß sind die Schwarzwildstrecken bei Ihnen in diesem Jahr?
Beeinflussen die hohen Wildschäden Ihre Jagdgewohnheiten?

Wir freuen uns auf Ihre Meinungen zum Thema Schwarzwildjagd!

Der Kälte trotzen: Was den Jäger im Winter wirklich warmhält

Allerorts haben Schnee und Eis pünktlich zum meteorologischen Winteranfang zugeschlagen. Ein dicker weißer Teppich bedeckt Wald und Feld und die Temperaturen liegen deutlich unter dem Gefrierpunkt.

Nun heißt es, der Kälte zu trotzen und mit der richtigen Ausrüstung dennoch angenehme Stunden außerhalb der heimischen vier Wände zu verbringen. Doch was hilft wirklich, um Hände und Füße warm zu halten? Worauf kann man getrost verzichten und was ist unbedingt empfehlenswert?

Uns interessiert Ihre Meinung zum Thema “Wärmeartikel”: Womit haben Sie gute Erfahrungen gemacht und was würden Sie eher nicht weiterempfehlen?

Für warme Getränke beispielsweise ist ein gut isolierendes Gefäß wichtig, welches den Inhalt stundenlang warm hält. Hand- oder Fußwärmer gibt es meist schon recht günstig zu kaufen. Alternativ kann auf Schuhheizsysteme mit Akku oder einfache Einlegesohlen aus Kork, Leder oder Lammfell zurückgegriffen werden.
Auf dem Ansitz ist ein gut gefütterter Ansitzsack unverzichtbar. Dann können bei längeren Ansitzen auch mal die Füße aus den Schuhen genommen werden, um die Blutzirkulation anzuregen und kalten Füßen vorzubeugen. Ein zweites Paar Socken aus Filz, Faserpelz oder Lammwolle ist jedoch in jedem Fall empfehlenswert.

Ein umfangreiches Sortiment an Wärmezubehör finden Sie übrigens auf im Frankonia Online-Shop.

Haben Sie weitere Tipps für entspannte Aufenthalte im Freien oder insbesondere auf dem Ansitz?