Alle Beiträge im September, 2010

Großer Lagerverkauf vom 14. bis 16. Oktober 2010

Es ist wieder soweit: Frankonia lädt ein zum großem Lagerverkauf in Rottendorf bei Würzburg. Von Donnerstag, dem 14.10., bis Samstag, dem 16.10., erwarten Sie Reduzierungen bis zu 80% auf Artikel aus den verschiedenen Sortimenten. Auf über 900 qm werden Modeartikel angeboten und für Waffen, Optik, Zubehör und andere Ausrüstung stehen mehr als 250 qm zur Verfügung!

Die Highlights:

  • Große Waffenauswahl mit hochwertigen Einzelstücken und zuverlässigen Gebrauchswaffen
  • Attraktive Angebote im Sportschützenbereich
  • Breites Zubehörsortiment mit funktionellen Jagdhelfern und nützlichen Dingen für Haus und Hof
  • Modeschnäppchen für Sie und Ihn der vergangenen Saison
  • Top Angebote an Jagdtextilien für Sie und Ihn
  • Für Ihr leibliches Wohl wird mit Produkten aus der Region gesorgt.

Die Türen sind am Donnerstag und Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 10:00 bis 16:00 Uhr für Sie geöffnet. Zur Zeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Hier einige erste Eindrücke vom Aufbau (Vergrößerung per Klick):

Doch es sind noch längst nicht alle Waren aufgebaut. Bis kurz vor Beginn des Lagerverkaufs wird eingeräumt, aufgestellt und zurechtgerückt, um alles unterzubringen. Seien Sie gespannt und lassen Sie sich dieses Ereignis nicht entgehen. Vergangenes Jahr besuchten über 5.000 Menschen den Lagerverkauf. Auch in diesem Jahr locken wieder über 18.000 Stücke aus dem Bereich Mode und sogar über 20.000 im Bereich Jagd & Sportschiessen!

Die wichtigsten Informationen sind unter frankonia.de/lagerverkauf für Sie zusammengefasst.

So kommen Sie hin:

BAB 3: Ausfahrt 72 (Rottendorf); BAB 7: Ausfahrt 103 (Kitzingen), jeweils in Richtung Würzburg. Folgen Sie im Industriegebiet Rottendorf den Hinweisschildern zum Parkplatz 2 (von hier regelmäßiger Shuttleservice zum Lagerverkauf).

Der neue Frankonia Telegraph Newsletter: Historische Originale für Sammler

Ein spannendes und interessantes Angebot für Liebhaber historischer Waffen: Der neue Telegraph Newsletter stellt alle 2 Monate ein anderes Exemplar im Detail vor. In der ersten Ausgabe dieses Sondernewsletters geht es um den Karabiner 98 k. Die Entwicklung dieses Gewehres begann schon Ende des 19. Jahrhunderts durch Mauser in Oberndorf am Neckar.

Erstes historisches Gewehr im Telegraph Newsletter: Der Karabiner k98Erstes historisches Gewehr im Telegraph Newsletter: Der Karabiner k98

Erstes historisches Gewehr im Telegraph Newsletter: Der Karabiner 98 k

Der neue Sondernewsletter beschäftigt sich ausführlich mit dieser und weiteren historischen Waffen. Passend zu den Informationen im Telegraph Newsletter gibt es vom Deutschen Waffen Journal (DWJ) dann Artikel, die man als PDF herunterladen, speichern und sammeln kann.

Den Newsletter kann man unter www.frankonia.de/newsletter abonnieren. Er wird an alle Jagdinteressierten und Schützen versandt und erscheint jeden zweiten Monat. Zusätzlich wird unter www.frankonia.de/telegraph ein Archiv zur Verfügung gestellt.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Sammeln!

Gibt es aus Ihrer Sicht eine historische Waffe, die unbedingt einmal vorgestellt werden sollte?

Beginn der Hirschbrunft – kleine Helfer, große Wirkung

Anfang September hat wieder ein Höhepunkt der Jagdsaison begonnen. Die Hirschbrunft ist jedes Jahr ein faszinierendes und spannendes Ereignis. Mit den territorialen Machtkämpfen zeigt ein männlicher Rudelführer seinen Besitz an einem Kahlwildrudel gegenüber dem Gegner an.
Die Brunft findet von Anfang September bis Ende Oktober, vor allem bei kaltem und trockenen Wetter statt. Den Brunftschrei gibt der Hirsch von sich, wenn er einen Konkurrenten zum Duell auffordert, er sich paart und er ein Weibchen zurück zum Rudel schickt.

Um bei der Jagd erfolgreich zu sein, gibt es kleine, praktische Helfer, die nicht nur das Jagen an sich einfacher machen, sondern auch die Vor- und Nacharbeit. Dazu zählen das Vorbereiten der Waffe und der Munition, das Abbrechen des erlegten Rotwildes und viel mehr.
Bevor die Jagd losgehen kann, müssen die Waffe und die Patronen zusammengepackt werden. Um im richtigen Moment alles parat zu haben, verstaut man Werkzeug und Fernglas am besten in einem Rucksack und die Munition in einem Patronen-Beutel.

Beim Anlocken der Hirsche in der Brunftzeit, kommen verschiedene Locker zum Einsatz. Mit diesen Lockern können die Hirschlaute naturgetreu nachgeahmt werden. Es gibt sie aus einer Presspappen-/Kunstharzmischung, aus Ochsenhorn oder Kunststoff. Nachfolgend einige Beispiele für Lockgeräte:

Hirschruf Ochsenhorn

Hirschruf Ochsenhorn

Faulhaber Hirschruf

Faulhaber Hirschruf

Böhmischer Hirschruf

Böhmischer Hirschruf

Sobald der Hirsch in Reichweite ist kann auch schon der Schuss abgegeben werden. Ein zwei- oder dreibeiniger Zielstock garantiert dabei eine ruhige Hand und einen genauen Treffer.

Nachdem das Rotwild erlegt wurde, geht es auch gleich mit dem Abtransport weiter, der mit Bergehilfe, Spezialseilen und Tragegurte schnell und einfach von statten geht.
Mit Zerwirkhilfen, Messer und einem Wildspreizer ist auch die Weiterverarbeitung des Tieres kein Problem. Ein leicht zu handhabendes Messer und ein Spreizer helfen beim Öffnen, Offenhalten und Auskühlen des Leibes. Die Werkzeuge sollten nach Gebrauch unbedingt desinfiziert werden, damit sie auch für die nächste Jagd wieder zur Verfügung stehen.

Viele weitere praktische Werkzeuge gibt es im Themenshop zur Hirschbrunft im Frankonia Online-Shop.

Ist die Brunft bei Ihnen schon im Gange? Welche Locker und Werkzeuge verwenden Sie beim Jagen und Zerwirken von Rotwild?

Jeder Schuss ein Treffer – durch fachgerechte Waffenreinigung

Ein erfolgreicher Jäger braucht eine treffgenaue Waffe, die auch bei schwierigen Bedingungen das Ziel nicht verfehlt.
Umwelteinflüsse, wie Feuchtigkeit und starke Temperaturunterschiede, aber auch Handschweiß können in Verbindung mit Munitionsrückständen Korrosion verursachen, was die Treffsicherheit beeinflusst. Daher wollen wir heute damit beschäftigen, wie eine Waffe gereinigt werden sollte. Wie immer ist auch Ihre Meinung zu diesem Thema gefragt!

Ballistol Waffenöl

Ballistol Waffenöl

Die Reinigung der Waffe sollte nach jedem Gebrauch erfolgen. Bei der entladenen Waffe werden die sichtbaren Oberflächen des Laufs und das Laufinnere mit einem fusselfreiem Tuch bzw. einer Bürste und mit Waffenöl geputzt.
Im Handel stehen für diesen Zweck unterschiedliche Produkte zur Verfügung. Zu empfehlen sind Öle, die nicht verharzen und für eine leichte Dosierung eine Sprühfunktion haben. Altbewährt ist z. B. das Ballistol Waffenöl.

Reinigungsgarnitur für Büchsen und KK-Gewehre

Reinigungsgarnitur für Büchsen und KK-Gewehre

Mechanische Reinigungswerkzeuge, wie Metall-, Kunststoff- und Wollwischer sind je nach Waffenart in verschiedenen Größen und in Sets erhältlich. Die Bürsten werden an einem Putzstock oder einer –schnur befestigt und dann in den Lauf eingeführt. Die Bürsten verteilen das Öl und lösen hartnäckige Verschmutzungen. Der Wollwischer entfernt nach der Reinigung das überflüssige Öl und der Lauf wird trockengezogen.

Reinigungspfropfen

Reinigungspfropfen

Bei einem stark verschmutzen Gewehrlauf hilft oft nur eine chemische Reinigung mit Ammoniak und darin getränkte Filzpfropfen oder Patches. Die Prozedur ist solange durchzuführen, bis die Pfropfen nicht mehr bläulich verfärbt sind. Lösungsmittelrückstände sollten nach dem Vorgang entfernt werden, damit sie keine Feuchtigkeit anziehen.
Mit einer Laufpolitur kann eine solch aufwändige Reinigungsprozedur aber vermieden werden und sie verbessert gleichzeitig die Schussleistung.

Bei allen Methoden der Gewehrpflege ist besonders auf die Feinmechanik acht zu geben, deshalb sollte einmal pro Jahr auch die Durchsicht der Waffe von einem Fachmann erfolgen, um die Funktionalität sicher zu stellen.

Eine gute Pflege garantiert den Erhalt der Treffgenauigkeit, Gebrauchstauglichkeit und die Sicherheit der Waffe.
In diesem Sinne:“Weidmannsheil!“

Welche Erfahrung haben Sie mit Reinigungsmittel gemacht? Haben Sie einen Geheimtipp zur guten Pflege einer Jagdwaffe? Welche Reinigungsmittel oder –zubehör bevorzugen Sie?

Aufgang der Entenjagd – Mit der richtigen Ausrüstung

Zum 1. September beginnt traditionell die Entenjagd. In den frühen Morgenstunden oder der Abenddämmerung legt sich der Jäger am Gewässer auf die Lauer, um Stockenten und andere Arten zu erbeuten. Doch was braucht man neben der Flinte für eine erfolgreiche Entenjagd? Nachfolgend einige Vorschläge.

Scotch Entenlocker

Scotch Entenlocker

Entenlocker

Ein echter Alleskönner ist zum Beispiel der Scotch Entenlocker. Seine Bandbreite reicht vom extrem lauten Quaken bis zum zaghaften Rufen. Mit ihm kann man hervorragend die halb verschluckten Laute der gründelnden Ente nachahmen. Der “Scotch” kann gezogen oder geschüttelt werden. Dieser Locker ist auch Ideal für Jäger, die Probleme mit dem Modulieren der Töne haben – das macht der Scotch Entenlocker ohne in ihn hineinblasen zu müssen.

Deerhunter Camo Netzanzug

Deerhunter Camo Netzanzug

Tarnanzug

Zur Tarnung eignet sich – in Abhängigkeit von den Außentemperaturen – beispielsweise ein Netzanzug wie der Deerhunter Camo. Er ist sehr leicht zu tragen und verhintert einen Hitzstau.

Lockenten

Lockenten

Lockenten

Dies sind zusammenlegbare Lockenten aus robustem Gummi. Die Enten können zusammengefaltet in der Manteltasche oder im Rucksack mitgeführt werden – kein umständlicher Transport und Lagerung von sperrigen Lockvögeln. Bei Bedarf einfach im hohen Bogen ins Wasser werfen – durch den eingearbeiteten Metallring an der Unterseite landen die Enten immer richtig. An der Vorderseite kann eine Schnur zum Wiedereinholen befestigt werden, die bei Nichtgebrauch im Inneren verschwindet. Durch das Liegen der Lockenten auf dem Wasser werden die Wilden Enten zum Einfallen bewegt.

Weitere nützliche Produkte zum Thema finden Sie auch im Entenjagd-Shop auf Frankonia.de.


Was haben Sie für Erfahrungen mit der Entenjagd gemacht? Welche Ausrüstungsgegenstände sind aus Ihrer Sicht unverzichtbar? Welche Munition können Sie empfehlen?