Der Warenkorb und seine Verwandten: So kauft man heute online

Die Metapher des Warenkorbs ist sicherlich jedem ein Begriff: Beim Online-Shopping werden die gewünschten Artikel hierin gesammelt, bevor es zur virtuellen Kasse geht. Die meisten der deutschen Online-Shops haben diesen Begriff übernommen und ein jeder hat sich daran gewöhnt.
Auch bei Frankonia heißt es “Warenkorb”:

Warenkorb im Online-Shop von Frankonia

Warenkorb im Online-Shop von Frankonia

Was jedoch spitzfindigen Besuchern auffallen könnte: Neben dem Wort Warenkorb ist eigentlich eine Tüte abgebildet. Nun, so genau muss man es nun auch nicht nehmen, ist ja nur ein Symbol – mögen die einen sagen.
Ist aber auch irgendwie inkonsistent – sagen die anderen. Aber Frankonia ist auch nicht der einzige Shop, der eine Tüte abbildet und Warenkorb daneben schreibt. Also alles halb so wild – sagen wieder die einen.


In jedem Fall kann man in letzter Zeit beobachten, dass einige Online-Shops von dem Wort “Warenkorb” abweichen und sich anderer Begriffe bedienen. Hier einige Beispiele:

Amazon.de

Amazon.de

Heine.de

Heine.de

Hubertus-Shop.de

Hubertus-Shop.de




Wenn man es ganz genau nimmt und sich einmal am den Einkauf im stationären Handel, also zum Beispiel in einem Frankonia-Ladengeschäft orientiert, dann hat man doch entweder einen Einkaufswagen oder einen Korb, den man während des Einkaufs mit sich trägt. Nach dem Bezahlen an der Kasse bekommt man dann in der Regel ein Tüte, in welcher man die Einkäufe nach Hause transportiert.
Nun sind wir aber nicht im Ladengeschäft, sondern im Internet. Oder sollte man das gar nicht so stark trennen?

Unabhängig von der verwendeten Symbolik funktioniert es natürlich immer gleich: Ein Artikel wird in den Warenkorb/die Einkaufstasche o. ä. gelegt und am Ende geht man zur Kasse und durchläuft einen Bestellprozess. Danach ist der Warenkorb oder die Tasche leer.

Wie stehen Sie zu den verschiedenen Möglichkeiten der Gestaltung des Warenkorbs? Sollte das jeder Online-Shop selbst entscheiden, solange es verständlich bleibt, oder möchten Sie am liebsten überall den gewohnten Warenkorb finden?

5 Kommentare zu “Der Warenkorb und seine Verwandten: So kauft man heute online”


  1. 1 Grover

    Spitzfindigkeit? Ober man bietet eine Auswahl an Möglichkeiten an. Da kann dann jeder Kunde sich das nehmen was er will. :-)

    Ist doch egal! Wichtig das man das “Ding” in seiner Funktion erkennt.
    “Wildwanne” oder Artikelwanne fehlt noch.

  2. 2 Fyodor

    Ich würde den Begriff “Warenkorb” beibehalten, einfach weil er am weitesten verbreitet ist und daher sofort von jedem erkannt wird. Das Logo daneben erachte ich persönlich als zweitrangig. Wobei ich leider sagen muß, daß die Frankonia-Tüte durch die winzigen Henkel nicht sofort gut erkennbar ist.

    Bei meinem ersten Einkauf (im neuen Design) habe ich mich trotzdem auf Anhieb zurecht gefunden, und halte Änderungen nicht für notwendig.

  3. 3 mkrausk442

    Bzgl. des Begriffs “Warenkorb” schließe ich mich Fyodor an. Das Symbol würde ich jedoch dahingehend ändern, so dass dort ein, in den in den Ladengeschäften tatsächlich genutzter, Korb abgebildet ist.

  4. 4 30-06

    Auch ich finde “Warenkorb” ab besten etabliert, über das Sysmbol kann man wirklich streiten, aber wieso nicht statt Tüte, Korb oder Wagen eine Wildwanne als Symbol wählen? Hat einen jgdlichen Bezug und passt am besten zum Warenkorb.

  5. 5 Fyodor

    Ist aber kaum zu erkennen, weil eine Wildwanne und eine Badewanne nunmal fast gleich aussehen… ich würde bei der Tüte bleiben, aber eben mit größeren Henkeln.

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